Dieses Jahr ging unser großer Ausflug nach Rain am Lech in den Dehnerpark.
Dort wurden wir auch schon erwartet. Sie zeigte uns ein paar Pflanzen die gerne am oder im Wasser wachsen. (Mädesüß, Schilfgras, Rohrkolben und Weidenbaum)
Wir gingen leise dur das Schilfgras. Dort endeckten wir den ersten Frosch und viele Libellen.
Auf dem Weg zum Wassertümpel sahen und hörten wir noch weitere Frösche und die ersten kleinen Lebewesen auf dem Wasser.
Man erzählte uns von der Oberflächenspannung des Wassers, dies konnten wir auf einer Münze selbst ausprobieren.
Anschließend erklärte man uns noch die Entstehung des Frosches. Außerdem erfuhren wir, dass es unter den kleinen Wasserlebewesen Schnorchler, Kiemenatmer und Lungatmer gibt.
Nun durften wir in den Tümpel und nach Tieren suchen. Wir fanden echt viel:
Viele Kaulquappen, Wasserläufer, Ruderwanze, Posthornschnecken, Spitzschlammschnecke, verschiedene Larven.
Alle Tierchen werden vorsichtig in Lupenbecher befördert und können genau betrachtet werden.
Viel zu schnell war die Zeit am Teich vorbei.
Nun hatten wir alle richtig Hunger. Am Spielplatz angekommen machen wir erst Brotzeit. Danach hatten wir viel Spaß am Spielplatz Villa Blütenstengel.
Voller schöner Eindrücke machten wir uns mit dem Bus zurück auf den Heimweg.
Auch in diesem Jahr, war es wieder soweit. Alle Vorschulkinder trafen sich abends im Kinderhaus.
Zuerst richteten die Kinder mit ihren Eltern den Schlafplatz her. Anschließend verabschiedeten sich die Mamas und Papas.
Im Garten wurden wir schon erwartet. Kleine und große Eulen aus der ganzen Welt wurden uns mitgebracht. Wir erfuhren von jedem Tier wie es heißt und haben noch viele Interesante Dinge über die Eulen erfahren. Zum Schluss durfte sich jedes Kind eine der kleineren Eulen aussuchen und sich mit ihnen fotografieren lassen.
Zum Abendessen gab es Pizza im Garten. Als alle satt waren, ging das Abendprogramm los.
In einigen Gruppen ging es auf Wanderschaft mit Schatzsuche oder Lagerfeuer. Andere Gruppen hörten zuerst eine Geschichte über ein Monster das sich gruselte und geisterten anschließen durchs Städle.
Auch durfte ein Eis nicht fehlen. So gingen einige in die Eisdiele und andere durften sich ein Eis am Stiel aussuchen.
Als spät Abends alle wieder zurück waren, gingen wir noch zum Zähne putzen und waschen. Anschließend kuschelten wir uns in unsere Betten und lauschten noch eine Gute-Nacht-Geschichte und schliefen friedlich bis zum morgen.
Zum Frühstück gab es was das Herz begehrte. Einige wollten nur Butterbrezen und Obst. Bei den anderen durfte die Marmelade und die Schokocreme nicht fehlen.
Seit dem Faschingsumzug zum 750 jährigen bestehen von Wertingen, waren die Hortkinder Feuer und Flamme für die Geschichte unserer Stadt und deren Gebäude.
In einer Hortsitzung entschieden die Kinder gemeinsam, was sie in Erfahrung bringen wollen.
Dazu besuchten die Hortkinder, Herrn Mordstein und seine Kollegen im Wertinger Stadtarchiv.
Fotos, Broschüren und Fleyer der Gebäude wurden uns zur Ansicht zur Verfügung gestellt.
So erhielten die Kinder und auch das Hortteam viele spannende Informationen über Wertingen und seine Geschichte.
Wir bekamen eine Führung durch das Schloss und Wertingen.
In den Osterferien hatten die Hortkinder genügend Zeit sich an die Arbeit zu machen, um ihr Modell von Wertingen zu bauen.
Hierfür bekamen wir die Unterstützung von dem Modellbauer Herrn Miller.
Aber bevor es losgehen konnte, entschieden die Kinder in einer weiteren Hortsitzung, welche Gebäude für sie wichtig sind. Außerdem entschieden sie wer sich um welches Gebäude kümmert und die Informationen dafür zusammen stellt.
Die Kinder arbeiteten jeden Vormittag in den Ferien daran, dass es ein schönes Modell unsere Stadt wird.
Am Donnerstag bekamen wir Besuch von Michael Rieß. Er ist Sanitäter. Gemeinsam mit ihm erarbeiteten wir, was zu tun ist, wenn sich jemand verletzt hat.
Mit Hilfe von Bildkarten legten wir die richtige Reihenfolge fest: Hilfe holen, Verletzten hinlegen, verarzten, bei größerer Verletzung Notruf absetzen mit der Telefonnummer: 112
Damit wir uns dies gut merken können, sangen wir gemeinsam das Lied: „112, die Notrufnummer“
Jetzt durften wir ausprobieren, wie ein Verletzter versorgt wird. Deshalb wuschen wir uns zuerst die Hände, damit keine Bakterien in die Wunde gelangen.
Wir verbanden uns fachmännisch gegenseitig die Fingerkuppen mit einem Pflaster. Im Spiel hatten wir am Bein eine größere Wunde. Deshalb verbanden wir diese mit einer Kompresse und einer Mullbinde.
Nun ging es auf den Parkplatz. Dort stand ein Rettungswagen. Den durften wir gemeinsam mit Michael besichtigen. Ein Kind legte sich auf die Liege. Wir schauten uns Infusionen, Spritzen und sonstige Geräte im Rettungswagen an. Selbstverständlich probierten wir Blaulicht und Sirene aus.
Weil wir alle so toll mitgearbeitet haben, bekamen wir am Ende eine Urkunde und Pflaster überreicht.
Vielen Dank an Herrn Rieß und ans Deutsche Rote Kreuz für den tollen Erst-Hilfe-Kurs!
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